Ob Backofen, Flugzeug, Automobil, Kühlschrank oder Computer: Klebeverbindungen ersetzen zunehmend traditionelle Fügeverfahren wie das Schweißen oder Nieten und zählen mittlerweile bei der Produktion sämtlicher Maschinen zum Industriestandard. Die Verklebungen halten dabei mitunter enorme Beanspruchungen aus. Aus diesem Grund profitieren auch Branchen wie der Bergbau oder metallverarbeitende Betriebe, die Schwermaschinen einsetzen, von der Klebtechnik.
Die Klebtechnik ist im Maschinen- und Anlagenbau vor allem deswegen eine Alternative, weil Klebstoffe neue Konstruktionsmöglichkeiten erlauben. Größter Vorteil von Klebeverbindungen sind Gewichts- und damit Energieeinsparungen. Gleichzeitig zeichnet sich der richtige Klebstoff durch eine hohe Belastbarkeit aus. Geklebte Teile von Maschinen und Anlagen halten so auch verschiedensten mechanischen Belastungen stand. Die Klebtechnik erfüllt somit die gestiegenen Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus an die Fügung von Werkstoffen und ermöglicht auch, dass beispielsweise Elektromotoren in Maschinen und Anlagen verklebt werden können.
Im Maschinen- und Anlagenbau werden verschiedenste Werkstoffe, vor allem Metalle und Faserverbundkunststoffe, durch Kleben gefügt. Daher steht die Qualitätssicherung steht bei der Anwendung das Fügeverfahrens an erster Stelle.
Damit es nicht zu schwerwiegenden Fehlern bei der industriellen Anwendung der Klebtechnik kommt, muss diese sachgemäß angewendet werden. Zu den Voraussetzungen für die Leistungsfähigkeit von Klebverbindungen gehören unter anderem:
Klebeverbindungen erfüllen im Schwermaschinenbau nicht nur eine Fügefunktion. Durch ihre verschiedenen Eigenschaften, erfüllen sie vielseitige Funktionen:
Bei der Produktion von Maschinen und Anlagen eignen sich vor allem flexible Kleb- und Dichtstoffe. Vorteilhaft sind Lösungen, die unterschiedlichste Materialien gleichzeitig kleben und abdichten. Auf diese werden verschiedenste Materialien wie lackierten und unbehandelten Stahl, rostfreien Stahl, Guss und Glas verklebt, ohne Einbußen in der Klebkraft.
Bei einigen Schwermaschinen treten hohe dynamische Kräfte und starke Vibrationen mit hoher Geräuschentwicklung auf. Bei Blechkonstruktionen kann die Verwendung flexibler Klebstoffe anstelle von Schalldämpfmatten die Geräusch- und Vibrationsübertragung reduzieren. Wirklich starke Vibrationen lassen sich jedoch nur mit modernsten Beschichtungen zur Körperschalldämpfung bekämpfen.
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